RecAl – Entwicklung eines nährstoffreichen und neuroprotektiven Algenextraktes

Foto: Alfred-Wegner-Institut

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Ansprechpartner

Dr. Levent Piker

Projektbeschreibung

Die gesundheitsfördernde Wirkung einiger Inhaltsstoffe von Mikro- und Makro-Algen wie z.B. essentiellen Aminosäuren, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Mineralien sind schon seit längerer Zeit bekannt und werden auch genutzt – sowohl in der Futterindustrie als auch als Nahrungsergänzungsmittel für den Menschen. Neuere Untersuchungen von Mikroalgen weisen zusätzlich auf Substanzen hin, die eine schützende Wirkung auf Hirnzellen haben und somit für den vorbeugenden oder unter Umständen auch therapeutischen Einsatz gegen Neurodegeneration geeignet sind.

Das Hauptziel dieses Projektes ist es somit, ein formuliertes, hochwertiges Nahrungs­ergänzungsmittel (z. B. einen Extrakt) aus Algen zu entwickeln, das optimale Konzentrationen von nahrhaften und bioaktiven Verbindungen aus verschiedenen Arten von Algen (Mikro- und Makroalgen) zu einem einzigen “hochwertigen” Produkt zusammenfasst und dieses um die neuroprotektive Wirkung auf Hirnzellen erweitert. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der Universität Bremen (AG Meereschemie (Prof. Dr. Tilmann Harder) und der AG Neurobiochemie (Prof. Dr. Ralf Dringen)) und den Firmen MIAL GmbH (Bad Zwischenahn) und CRM GbR (Kiel) durchgeführt.

Aufgabe von CRM

  • Beschaffung und Kultivierung von Makroalgen
  • Produktentwicklung eines Cosmeceuticals

 

Projektmitarbeiter

  • Dipl. Ing. Susanne Woldmann, Projektleitung
  • Dr. Levent Piker, Geschäftsführer CRM
  • Dipl.-Ing. Christian Koch, MBA, Marktrecherchen

Förderung

BMBF

Zeitraum

November 2017 bis Oktober 2020

Projektpartner

  • Universität Bremen
  • Alfred-Wegner-Institut
  • MIAL GmbH