Sozioökonomische Aspekte der Marikultur

Socio-Political Aspects of Marine Aquaculture

Sozioökonomische Aspekte mariner Aquakultur – eine vergleichende Studie in Deutschland und Israel

Ansprechpartner:

Dr. Peter Krost

Projektbeschreibung

Für die Entwicklung der marinen Aquakultur spielt – neben Fragen zu Umweltauswirkungen und der Bedeutung für die Ernährung – auch die Akzeptanz der Menschen für derartige Anlagen eine zunehmend große Rolle. Deutlich wird dieser Aspekt bei Nutzungskonkurrenz, z.B. mit dem Tourismus.

Gemeinsam mit dem Geografischen Institut der Universität Kiel und dem Institut für Meeresstudien an der Universität Haifa (Israel) führt CRM eine Untersuchung zum Meinungsbild der Menschen im Küstenraum in Bezug auf die Aquakultur durch.

Die Akzeptanz für Aquakulturanlagen und ein besseres Verständnis der damit zusammenhängenden politischen Prozesse sollen erkundet werden.

Dafür werden in Israel und in Deutschland je etwa 500 Menschen in einer Fragebogenaktion befragt, sowie

Interviews mit Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Naturschutz geführt. Anschließend sollen die Befunde in Israel und in Deutschland miteinander verglichen werden.

Aufgabe von CRM

CRM stellt Expertenwissen zu Umweltauswirkungen mariner Aquakultur zur Verfügung. Dazu gehören ökologische und geochemische Daten, Modellrechnungen und Auswirkungsprognosen.

Projemtmitarbeiter

Dr. Peter Krost, Geschäftsführer Coastal Research & Management

Prof. Dr. Horst Sterr, Geografisches Institut CAU Kiel

Dr. Dror Angel , Universität Haifa

Zeitraum

Januar 2009-Juni 2011

Co-Finanzierung

GIF German Israeli Foundation for Scientific Research and Development

Projektpartner

  • CAU Kiel
  • University of Haifa