Von der Kultivierung über die Extraktion bis zur Enzymgewinnung - ein Bioraffineriekonzept für Algen

BALI – Bioraffineriekonzept für ALgen-basierte Inhaltsstoffe

Ansprechpartner:

Dipl. Rafael Meichßner

Projektbeschreibung

Wir wollen in diesem Projekt ein Bioraffineriekonzept entwickeln, dass die wirtschaftliche und nachhaltige Nutzung regionaler Algenbiomassen erlaubt. Wir schlagen eine Kaskadennutzung von Algenbiomassen vor, die es ermöglicht, (i) zusätzlich zu den klassischen Fettsäuren auch (ii) neue marine Zucker und (iii) bioaktive Sekundärmetabolite zu erschließen. Die kombinierte Gewinnung und biotechnologische Nutzung verschiedener Algen-Inhaltsstoffe sichert verbesserte Wertschöpfungsketten dieser marinen nachwachsenden Ressourcen. Die stoffliche Biomassenutzung stellt die zentrale Valorisierungsstufe dar.

Das Projekt BALI verfolgt, jeweils koordiniert durch die Industriepartner, drei konkrete Produktziele:

(A) hochwertige, am Markt etablierte Fettsäuren,
(B) natürliche, kosmetische Hautaufheller auf der Basis von Sekundärmetaboliten mariner Makroalgen und
(C) Erschließung neuer maßgeschneiderter, hochpreisiger, mariner Algen-Zuckerverbindungen für die kosmetische und pharmazeutische Industrie sowie als Feinchemikalien.

Im Rahmen des vorgeschlagenen Projektes möchten wir Biomassen regional kultivierbarer Makroalgen sowie ausgewählter Mikroalgen gewinnen und deren fraktionierte Inhaltsstoffe für neue Anwendungen erschließen.

Aufgabe von CRM

• Kultivierung von Algen
• Verfügbarkeit von Algen sicherstellen

Projektmitarbeiter

• Dipl.-Ing. Susanne Woldmann
• Dipl. Biol. Rafael Meichßner
• Dr. Levent Piker

Förderung

BMBF im Rahmen des Innovationsraumes BamS – Bioökonomie an marinen Standorten

Projektpartner

  • BlueBioTech GmbH
  • Enzymicals AG
  • GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, GEOMAR Zentrum für Marine Biotechnologie
  • Institut für Marine Biotechnologie e.V.
  • oceanBASIS GmbH
  • Universität Greifswald

Zeitraum

April 2020 – März 2022